Religionswissenschaft und Religionsgeschichte
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

„Selig sind, die Frieden stiften“

Theologische Friedenskonzeptionen angesichts von Krieg in Europa

Die politische Lage seit Beginn des Ukraine-Krieges hat in der Gesellschaft und Politik eine Zeitenwende eingeläutet. Auch innerhalb des Protestantismus wird damit gerungen, wie der gesellschaftlichen Debatte über Waffenlieferungen und Aufrüstung kritisch und konstruktiv begegnet werden kann. Dabei ist die Frage in den Mittelpunkt gerückt, wie Frieden gegenwärtig überhaupt zu definieren ist und wie Friedensprozesse gefördert und gewährleistet werden können.

War der politischen Theorie des lateinischen Christentums auch der Begriff des gerechten Krieges bekannt, steht seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vermehrt der Gedanke eines gerechten Friedens im Mittelpunkt theologischer und ethischer Debatten. Durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine scheint die auch durch ökumenisch getragene Dokumente und Verlautbarungen bezeugte positive und mehrdimensionale Definition von Frieden in Frage gestellt. Was kann und soll also in der gegenwärtigen Debatte um die veränderten Friedensbedingungen Orientierung bieten?

Der Dies Academicus setzt sich mit diesen Problemen und Fragestellungen auseinander: Welche Methoden können die unterschiedlichen, an der Fakultät vertretenen Disziplinen in eine Auseinandersetzung und Stellungnahme einbringen? Welche Erkenntnisse können aus einer Vernetzung der Multiperspektivität auf Krieg und Frieden gewonnen werden? Und wie kann eine kritische Auseinandersetzung mit eigenen Traditionsbeständen aussehen?

Programm_Dies_Academicus_mit_Datum_2_Seite_1

programm_2_Seite_2

 

Involvierte Mittelbauangehörige:

Bertolt Bundschuh (Systematische Theologie), Dr. Marie-Ève Geiger (Kirchengeschichte), Carlotta Israel (Kirchengeschichte), Nora Meyer (Systematische Theologie), Dr. Jonathan Stutz (Kirchengeschichte)

Kontakt:

stutz

Dr. Jonathan Stutz

Förderung:

Das Projekt wird durch das Mentoring-Programm der Evangelisch-Theologischen Fakultät gefördert.