Religionswissenschaft und Religionsgeschichte
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Bayerische Gleichstellungsförderung (BGF) 2019

04.02.2019

Allgemeine Informationen zur Bewerbung

Zielsetzung

Um die Anstrengungen zur Realisierung der Chancengleichheit in Forschung und Lehre zu intensivieren, stellt der Freistaat Bayern seit 2008 Landesmittel zur Verfügung. Ziele der Förderung sind die Verstärkung der Anteile von Frauen in allen wissenschaftlichen Qualifizierungsstufen ab der Postdoc-Phase und bei den jeweiligen Abschlüssen sowie insbesondere die Erhöhung der Zahl von Frauen in Führungspositionen in Einrichtungen der Forschung und Lehre, vor allem auf Professuren.

Bewerbung und Bewerbungsfrist

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Bewerbungsportal. Der Bewerbungszeitraum erstreckt sich vom 04.02.2019 bis 22.03.2019. Das Online-Bewerbungsportal schließt am 22.03.2019 um 12:00 Uhr mittags.

Stipendienlaufzeit

Die Stipendienlaufzeit beträgt maximal zwölf Monate und beginnt für Erstanträge am 01.10.2019 und für Folgeanträge unmittelbar im Anschluss an die vorhergehende Förderung. Die Ausschreibung für 2019 steht unter Haushaltsvorbehalt.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind alle promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen der LMU, die vom Zeitpunkt der Antragstellung bis zum Ende des Förderzeitraumes entweder einen Arbeitsvertrag an der LMU haben oder – ohne Vertrag – eine enge Anbindung an die LMU nachweisen können (z.B. Arbeits-/Laborplatz); vergleiche detaillierte Informationen zu den Stipendienarten.

Art und Umfang der Förderung

An der LMU können aus den BGF-Mitteln 2019 bis zum 22.03.2019 die folgenden Stipendien für maximal zwölf Monate entweder als Vollzeit- (100%) oder als Teilzeitstipendium (50%) beantragt werden:

Stipendien für Postdoktorandinnen

Für promovierte Wissenschaftlerinnen der LMU, deren Promotion in der Regel mit mindestens magna cum laude abgeschlossen ist. Außerdem darf die Dauer der Promotion in der Regel 4 Jahre nicht überschritten haben.
Höhe des Stipendiums: 2.200 Euro pro Monat.

Vergleichen Sie die detaillierten Informationen zum Stipendium für Postdoktorandinnen.

Habilitationsstipendien

Für Nachwuchswissenschaftlerinnen der LMU, die eine Habilitation an der LMU anstreben.
Höhe des Stipendiums: 2.600 Euro pro Monat.

Vergleichen Sie die detaillierten Informationen zum Habilitationsstipendium.

Stipendien für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs

Für Nachwuchswissenschaftlerinnen der LMU, auf die eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • Habilitationsschrift positiv bewertet
  • bereits habilitiert
  • auf einer Juniorprofessur erfolgreich evaluiert

Höhe des Stipendiums: 3.000 Euro pro Monat.

Vergleichen Sie die detaillierten Informationen zum Stipendium für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs.

Teilzeitstipendien (50%)

  • Die Festlegung bei Antragstellung auf ein 50%- oder 100%-Stipendium ist verbindlich
  • Die Umwandlung eines laufenden Vollzeitstipendiums in ein Teilzeitstipendium ist nur in besonderen persönlichen Ausnahmesituationen (z.B. Schwangerschaft) möglich

Bitte nehmen Sie dazu umgehend Kontakt mit der Universitätsfrauenbeauftragten auf. Jede Änderung der Stipendienlaufzeit steht unter striktem Haushaltsvorbehalt.

Ausschluss von Doppelförderungen und Nebentätigkeiten

BGF-Stipendien sind für den Lebensunterhalt bestimmt und dürfen nicht dazu dienen, Stipendien anderer Geber aufzubessern. Grundsätzlich haben die geförderten Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre gesamte Arbeitskraft für ihr durch das Stipendium geförderte wissenschaftliche Vorhaben einzusetzen.

  • Eine Nebentätigkeit ist grundsätzlich ausgeschlossen. Ausnahmen müssen von der Universitätsfrauenbeauftragten genehmigt werden
  • Eine Nebentätigkeit darf 30 Stunden im Monat nicht übersteigen (bei 100% Stipendium) und darf dem BGF-Stipendienzweck nicht entgegenstehen

Kinderzulage

Zu den monatlichen Stipendienraten wird ferner für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres eine Kinderzulage gewährt:

  • 200 Euro für ein Kind
  • 100 Euro für jedes witere Kind

Für während des Förderzeitraumes geborene Kinder erfolgt die Zahlung ab dem Geburtsmonat.

Mutterschutz

  • Weiterbezahlung des Stipendiums während des Mutterschutzes, der in die Stipendienlaufzeit fällt
  • Auf Antrag Verlängerung um die Zeiten des Mutterschutzes, die in die reguläre Stipendienlaufzeit fallen

Elternzeit

  • Unterbrechung des Vollzeitstipendiums (100%) während der Elternzeit
  • Wiederaufnahme des Vollzeitstipendiums nach Beendigung der Elternzeit möglich, jedoch unter Haushaltsvorbehalt und abhängig von Dauer der Elternzeit
  • Weiterführung eines Teilzeitstipendiums (50%) während der Elternzeit möglich

Sozialversicherung

Stipendien unterliegen nicht der Sozialversicherungspflicht.

  • Stipendien der Bayerischen Gleichstellungsförderung begründen kein Arbeitsverhältnis oder Dienstverhältnis
  • Die Zahlungen sind kein Arbeitsentgelt und unterliegen keiner Sozialversicherungspflicht; das Stipendium umfasst weder Beiträge zur Sozialversicherung noch zur Krankenversicherung
  • Die Versicherung gegen Krankheit obliegt der Stipendiatin selbst

Krankheit

  • Keine Auswirkungen auf die Stipendienzahlungen bei Erkrankungen bis zu 6 Wochen
  • Bei Erkrankungen über 6 Wochen hinaus ist dies der Universitätsfrauenbeauftragten unverzüglich anzuzeigen. Das Einreichen eines Attestes ist notwendig
  • Gegebenenfalls muss das Stipendium für die Dauer der Krankheit unterbrochen werden, sofern eine Arbeit am Stipendienzweck nicht möglich ist. Es wird im Einzelfall entschieden.

Steuer

Die Prüfung der Voraussetzungen der Steuerfreiheit des Stipendiums nach § 3 Nr. 44 EStG erfolgt für den Einzelfall und nur auf Anforderung der Stipendienempfängerin oder des für sie zuständigen Finanzamtes durch das Körperschaftssteueramt des Stipendiengebers. Für die LMU zuständig:

Finanzamt München
Abteilung Körperschaften
Katharina-von-Bora-Str. 4
80333 München

Antragstellung

Die Bewerbung erfolgt online. Folgende Dokumente sind als PDF (maximal 5 MB pro Datei) zum Hochladen notwendig. Vergleichen Sie die detaillierten Informationen zu der Sie betreffenden Stipendienart:

  • Unterschriebener, lückenloser (sinnvoll, um ansonsten ungerechtfertigt erscheinende Lücken im wissenschaftlichen Werdegang zu erklären), tabellarischer Lebenslauf
  • Publikationsliste, entsprechend den wissenschaftlichen Gepflogenheiten
  • Projektbeschreibung bei Erstantrag (maximal 6 Seiten ohne Literaturverzeichnis; zu verwendende Schrift: Arial 11 oder Times New Roman 12 und Zeilenabstand 1,5)
  • Zwischenbericht bei Folgeantrag
  • Arbeitsvertrag beziehungsweise schriftlicher Nachweis über institutionelle Anbindung vom Zeitpunkt der Antragstellung bis zum Ende des Förderzeitraumes
  • Bisherige Hochschulabschlusszeugnisse und Promotionsurkunde (bei Stipendium für Postdoktorandinnen und Habilitandinnen), Nachweis über begonnene Habilitation (bei Habilitationsstipendium) oder abgeschlossene Habilitation (Stipendium für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs)
  • Gegebenenfalls Geburtsurkunden der Kinder

Abschlussbericht

Mit dem Stipendienbezug ist die Pflicht zur Abgabe eines Abschlussberichtes verbunden.

Gutachten zur Antragstellung

Jede Bewerberin benötigt ein internes (LMU) und ein externes (nicht LMU) Gutachten. Diese sind ausschließlich von Professoren oder Professorinnen zu erstellen. Folgende Hinweise sind an die begutachtenden Personen weiterzuleiten:

Hinweise zur Erstellung von Gutachten auf Deutsch
Guidelines for Writing Referee Reports in English

Frist: Beide Gutachten müssen bis zum 22.03.2019 durch die Gutachterin oder den Gutachter an die Frauenbeauftragte der LMU verschickt worden sein und können nicht im Bewerbungsportal hochgeladen werden. Die Gutachterinnen und Gutachter werden über den Eingang ihrer Gutachten benachrichtigt.

Um die Vollständigkeit des Antrags zu gewährleisten, sind alle Informationen zu den drei Stipendienarten zwingend zu beachten. Bitte lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch. Es werden nur fristgerecht eingereichte und vollständige Anträge berücksichtigt. Weitergehende Fragen zum Bewerbungsverfahren beantwortet Ihnen Frau Kolb (089/2180-3638) - ausgenommen in dem Zeitraum vom 23.02. bis 08.03.2019.

Hinweise zur Online-Bewerbung

Innerhalb einer Stunde nach Ihrer Registrierung für die Online-Bewerbung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Aktivierungslink. Erst nach der Aktivierung Ihres Accounts können Sie sich online bewerben. Sie können Ihre Bewerbung im Bewerbungszeitraum, d.h. bis spätestens 22.03.2019, zwischenspeichern und mit Ihren Registrierungsdaten jederzeit erneut abrufen und bearbeiten. Das Portal ist bis zum 22.03.2019 12:00 Uhr mittags geöffnet.

Bitte überprüfen Sie vor Absenden der Bewerbung unbedingt die Vollständigkeit und die Richtigkeit der Unterlagen.

Sobald Sie Ihre Bewerbung abgeschickt haben, erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung. Über Bewilligung oder Ablehnung werden Sie nach Abschluss des mehrstufigen Begutachtungsverfahrens (voraussichtlich Anfang August) schriftlich benachrichtigt. Die Entscheidung über die Förderung wird unter Hinzuziehung der Gutachten und der Stellungnahmen der Fakultäten vom Vizepräsidium für Forschung und Diversity zusammen mit der Universitätsfrauenbeauftragten getroffen.

Bitte nutzen Sie unser Online-Bewerbungsportal.
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